Hallo zusammen, Ich bin Ayse, 18 Jahre alt, und besuche zurzeit die kaufmännischen Schulen in Dillenburg.
Da ich momentan das berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt Wirtschaft besuche, interessiere ich mich natürlich größtenteils für die verschiedenen kaufmännischen Bereiche. Somit habe ich mich bei der Firma Franz Hof für ein zweiwöchiges Praktikum zur Industriekauffrau beworben.
Schon vor meinem Praktikum habe ich einen Plan bekommen, in welche Abteilungen ich reinschnuppern darf. Meine zwei Wochen wurden so eingeteilt, dass ich in den ersten vier Tagen einen Einblick in die Fertigung gewinnen durfte, damit ich später im Büro weiß, was ich an Kunden verkaufe oder welche Materialien wir benötigen. Die Kollegen in der Fertigung stellen das Produkt dann nach den Wünschen und Bestellungen der Kunden her. Also habe ich die ersten vier Tage die verschiedenen Abteilungen kennengelernt wie Stanzen, Abkanten und Versand. Am Anfang wurde mir alles erklärt, bis ich dann selbstständig arbeiten durfte, wie zum Beispiel Metalle biegen oder beim Versand die Waren wiegen und anschließend verpacken.
Am dritten Tag meines Praktikums hatte der Firmengründer Franz Hof Geburtstag. Deswegen gab es eine kleine Feier mit den Mitarbeitern und ein offenes Pizza-Buffet. Dabei ist mir vor allem das familiäre Verhältnis in der Firma aufgefallen. Man erkennt, dass die Mitarbeiter nicht nur zusammenarbeiten, sondern auch einen freundlichen und respektvollen Umgang miteinander haben.
Nach den vier Tagen in der Produktion durfte ich noch in die kaufmännischen Bereiche. Da habe ich von einer Auszubildenden eine Rundführung durch die ganze Verwaltung bekommen. Das Arbeitsklima in den verschiedenen Abteilungen war sehr angenehm und durch das direkte Duzen konnte man sich viel schneller wohlfühlen.
Ich habe die Abteilungen wie Qualitätsmanagement, Vertrieb, Einkauf und Marketing kennengelernt. Mir wurde alles ausführlich erklärt, wofür die verschiedenen Bereiche zuständig sind, und man hat mir die Programme gezeigt, die sie momentan benutzen, wie „SAP“ oder „Zeus“. Ich durfte zum Beispiel schon Waren kontrollieren und messen, die verschickt werden mussten. Außerdem habe ich geholfen, für die nächsten Azubis personalisierte Oberteile zu bestellen.
Insgesamt fand ich mein Praktikum sehr schön und konnte viele neue Erfahrungen sammeln. Besonders gut hat mir im Unternehmen die familiäre Atmosphäre untereinander gefallen. Durch das gegenseitige Duzen und den freundlichen Umgang miteinander habe ich mich schon seit dem ersten Tag an willkommen gefühlt.
Außerdem gibt es in der Firma auch noch zwei Hunde, die zusätzlich zur angenehmen Atmosphäre beitragen.
Für mich ist das Unternehmen nicht nur ein Ort, an dem die Leistungen und Fähigkeiten eines Menschen zählen, sondern auch ein Ort, an dem der respektvolle Umgang miteinander wertgeschätzt wird. Und sowas wie Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Respekt an erster Stelle kommt.
Abschließend will ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die sich die Zeit für mich genommen haben, um mir alles ausführlich zu erklären, und dafür gesorgt haben, dass ich mich während der Praktikumszeit wohlgefühlt habe. Die zwei Wochen haben mir sehr viel Spaß gemacht und werden mir in sehr guter Erinnerung bleiben.
Viele Grüße an das gesamte Team von Franz Hof und nochmals vielen Dank für die schöne Zeit. 💕
Ayse
