Azubi Blog

13.05.2026

Dritte Praxisphase in der Prozessoptimierung

Servus zusammen,
es ist wieder so weit: Meine dritte Praxisphase geht dem Ende entgegen und ich berichte euch, was ich so gemacht habe. Seit knapp 3,5 Monaten war ich wieder bei HOF. Dieses Mal war ich in der Prozessoptimierung eingesetzt. Gemeinsam mit Marvin und Lukas konnte ich spannende Einblicke in die Auswertung und Verbesserung von Fertigungsprozessen gewinnen. Die beiden haben mich gut mit reingenommen und mir bei Fragen jederzeit weitergeholfen.
Vielen Dank euch beiden.
Die Aufgaben der Prozessoptimierung bestehen darin, neue und bestehende Prozesse immer weiter zu verbessern und so Erleichterungen im Arbeitsalltag zu schaffen. Ziel ist es, Abläufe einfacher und effizienter zu machen. Auch bei der Integration neuer Maschinen in die Fertigung ist die Prozessoptimierung mit am Start.
Mein Hauptthema in dieser Praxisphase war die Analyse und Optimierung eines Fertigungsprozesses im Bereich des Mutternschweißens. Dafür habe ich eine REFA-Zeitstudie durchgeführt. Diese Methode hilft dabei, tatsächliche Fertigungszeiten in viele kleine Einzelschritte zu unterteilen und exakt zu erfassen. So lassen sich ineffiziente Arbeitsabläufe erkennen und bewerten.
In diesem konkreten Fall konnten wir jedoch feststellen, dass die Schwierigkeiten nicht direkt im Prozess selbst lagen, sondern durch andere Faktoren wie Zeitbuchungen und Wartezeiten verursacht wurden. Auch diese Erkenntnis war sehr wertvoll, da sie zeigt, wie wichtig das Zusammenspiel verschiedener Einflüsse in der Produktion ist. Manchmal ist auch in der Prozessoptimierung echte Detektivarbeit gefragt, um den Ursachen auf den Grund zu gehen.
Zusätzlich hatte ich dieses Jahr gemeinsam mit unserem Werkstudenten Jacob die Aufgabe, den Pokal für den Schulcup 2026 zu gestalten und zu fertigen. Dabei hatte ich die Möglichkeit, selbst Bauteile zu konstruieren und ein Projekt von der Idee bis zum fertigen Ergebnis zu begleiten. Das war wirklich cool, und ich habe gemerkt, wie vielseitig solche Projekte sein können.
Insgesamt hat mir die Praxisphase sehr gefallen. Die Arbeit mit Lukas und Marvin war abwechslungsreich und spannend, weshalb ich mir dieses Tätigkeitsfeld gut als mögliche Position nach meinem Bachelorstudium vorstellen kann.
Beim nächsten Mal werde ich dann von meinem Projektstudium berichten, in dem ich 6,5 Monate bei HOF sein werde. Bis dahin!
Euer Luca  
 

Luca Roth

Dualer Student Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Maschinenbau